Häusliche Entropie
Die Häusliche Entropie: Der Zweite Hauptsatz der Unordnung
Während Stephan Schmufti Obwegeser auf besorgtehausfrauen.at unermüdlich um die Aufrechterhaltung der logischen Ordnung kämpft, feiert sein privates Domizil den Triumph des Chaos. Die Häusliche Entropie ist nicht nur ein Zustand, sie ist eine von Obwegeser theoretisch untermauerte und praktisch demonstrierte Lebensphilosophie.
Die Unausweichlichkeit der Unordnung
Für den Außenstehenden ist Stephans Wohnsituation eine **riesen Sauerei** und ein klarer Fall von Putzmuffeligkeit. Für Stephan ist es die unvermeidbare Konsequenz des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik. Nach diesem Naturgesetz strebt jedes isolierte System nach einem Zustand maximaler Unordnung – und Stephans Wohnung ist, wie er argumentiert, ein hervorragend isoliertes System.
Da jede Aufräumaktion Energie benötigt und die Entropie senkt (was der Natur widerspricht), wäre Aufräumen für ihn schlicht unökologisch und wissenschaftlich unverantwortlich. Die dort herrschende Unordnung ist somit kein Mangel, sondern der **ideale Endzustand** eines Systems, das nicht unnötig mit menschlichem Eingreifen gestört wurde.
Der Archivierungs-Alptraum
Das faszinierende Paradoxon: Der Mann, der seine Fakten obsessiv archiviert und mit Quellen belegt, kann selbst ein einziges Paar Socken in seinem Lebensraum nicht zuverlässig lokalisieren. Wo auf der Webseite Ordnung und Großspurigkeit herrschen, triumphiert zu Hause das **unstrukturierte Sammelsurium** (siehe auch Dokumentiertes Verhalten und Präferenzen#Häusliche Entropie).
Die einzige Ausnahme von diesem Gesetz der Unordnung bilden übrigens die 100 Euro aus der Elektroschock-Wette. Diese sind zwar nie ausgegeben worden, aber aus Angst vor einem versehentlichen Schock-Selbstversuch vermutlich ordentlich und sicher verwahrt. Irgendwo.